Malediven mit Baby – eine gute Idee?
Viele Eltern zweifeln anfangs, ob eine Reise auf die Malediven mit einem Baby überhaupt sinnvoll ist. Die Antwort lautet ganz klar ja, vorausgesetzt, die Wahl fällt auf das passende Resort. Die spiegelglatten Lagunen erweisen sich als ideal für die Kleinsten, da der sanfte Übergang ins warme Wasser absolut sicher ist und jeglicher Wellengang fehlt. Zudem sind die meisten Hotelanlagen bestens vorbereitet und stellen Babybetten sowie die nötige Ausstattung unkompliziert bereit. Als einzige echte Hürde bleibt die Flugzeit von gut zehn Stunden. Mit der richtigen Vorbereitung, einem passenden Nachtflug und einem gut gewählten Sitzplatz lässt sich diese Zeit jedoch wunderbar überbrücken, und das anschließende Paradies entschädigt ohnehin für jede Anstrengung.
Das Budget im Blick
Die Frage nach den Kosten steht bei der Urlaubsplanung verständlicherweise an erster Stelle, doch die Zahlen sind oft weniger erschreckend als vermutet. Für eine vierköpfige Familie beginnt der Einstieg in bekannten Ketten wie Adaaran oder Cinnamon bei etwa sechstausend bis achttausend Euro für zehn Nächte inklusive Flug und Rundumverpflegung. Wer ein Hotel der gehobenen Mittelklasse wie das Meeru Maldives bevorzugt, bewegt sich in einem Rahmen zwischen achttausend und elftausend Euro, während luxuriöse Premium-Resorts wie das Kuda Villingili ab fünfzehntausend Euro aufwärts liegen. Der entscheidende Vorteil auf den Malediven ist das umfassende All-Inclusive-Konzept, das neben den Mahlzeiten und Getränken oft auch viele Aktivitäten abdeckt. Da vor Ort praktisch keine Extrakosten anfallen, bleibt die Kalkulation überschaubar und schneidet im Vergleich zu einem Europa-Urlaub mit vielen Restaurantbesuchen oft erstaunlich gut ab.
Entspannt ankommen mit Kindern
Die Anreise aus Deutschland gestaltet sich dank komfortabler Direktflüge vor allem ab Frankfurt sehr angenehm. Nach dem rund elfstündigen Flug landet man in Malé, von wo aus die Weiterreise in die einzelnen Resorts entweder per Speedboot, Wasserflugzeug oder Inlandsflug erfolgt. Gerade für Familien mit kleinerem Gepäck und Kinderwagen ist der direkte Transfer mit dem Speedboot die stressfreieste Variante, da lange Wartezeiten entfallen. Wer sich für ein entfernteres Atoll entscheidet, nutzt oft eine Kombination aus Inlandsflug und kurzem Bootstransfer. Auch das lässt sich mit Kindern völlig entspannt meistern, wenn die Anschlüsse von Anfang an professionell aufeinander abgestimmt sind.